Hier treffen Sie auf Generationen von
NVA-Fallschirmjägern und deren Kameraden
in Wort und Bild!

Alles hat mal ganz klein angefangen.

Zuerst wurde die Idee geboren und zwar schon zu Zeiten, als es das LStR-40 noch gab, es aber schon zur Bundeswehr gehörte. An einem letzten „Tag der offenen Tür” in Kloster Lehnin, Anfang 1991, trafen sich im Kinosaal alle ehemaligen angereisten Soldaten, soweit sie von diesem Ereignis Kenntnis bekommen hatten. Dort wurde der Vorschlag zur Bildung eines Reservistenvereins debattiert und einige ehemalige Stabsgefreiten aus dem Raum Weißwasser und Berlin nahmen die Fäden in die Hand, was dann am 06.10.1991 in einer “Gründungsversammlung” ernsthaft Züge annahm.
Per Anzeige in der “Wochenpost” (Nr. 23 vom 27.05.1992) wurden alle Fallschirmjäger für den 05./06.09.1992 zu einem ersten Treffen nach Beuster eingeladen. Dort debattierten dann etwa 50 Teilnehmer über eine Vereinsgründung, die anwesenden Kameraden aus Weißwasser informierten, dass sie schon einen Antrag zur Registrierung eines „Vereins ostdeutscher Fallschirmjägerreservisten e.V.” beim Amtsgericht eingereicht haben. Der Eintrag in das Amtsregister erfolgte dann am 11.09.1992, was somit fortan als “Geburtsstunde” unseres Verbandes gilt.

Schon am 17./18.10.92 fand in Weißwasser die Gründungsfeier statt, wo man auch über die weitere Gestaltung und Entwicklung des Vereins beriet. Die fünf “Initiatoren” wurden als erste Vereinsleitung gewählt und gleichzeitig entschied man sich für das Verbandsabzeichen in der heutigen Form.

Auf der Hauptversammlung vom 06.03.1993 in Strausberg wurde eine Satzungsänderung beschlossen, die nun eine Öffnung des Verbandes für alle Angehörigen ehemaliger fallschirmspringender Einheiten der bewaffneten Organe der ehemaligen DDR ermöglichte. Mit der neuen Geschäftsordnung wurde auch der neue Name “Fallschirmjäger-Traditionsverband Ost e.V.” verabschiedet.

Gottfried Neis
Ehrenvorsitzender