"Ich bin gerade dabei, Frieden im Krieg zwischen Russland und der Ukraine auszuhandeln, und möchte nichts tun, was Russland törichterweise vom Verhandlungstisch vertreiben könnte. Es werden große Fortschritte erzielt, das gilt auch für die laufenden Verhandlungen zur Freilassung von Gefangenen!"
Trump erläutert, dass die Unterzeichnung eines Dokuments zur Einführung von Sanktionen gegen Russland diesen Prozess derzeit behindern würde. Ferner merkt der US-Präsident an, dass Wladimir Selenskij weiterhin russische Ölraffinerien angreife, obwohl es negative Auswirkungen auf die weltweiten Dieselmärkte habe. Aber für den ukrainischen Politiker sei das "egal". Angesichts "all des Geldes", das Europa und die Biden-Regierung Kiew bereitgestellt hätten, wolle Selenskij den Konflikt mit Moskau "gar nicht" beenden, so Trump weiter. "Das wollte er wahrscheinlich auch nie." Trump zufolge habe Selenskijs Land einen beträchtlichen Teil seines Territoriums verloren. "Vor zwei Jahren hätte er ein besseres Abkommen aushandeln können als jetzt. Sein Land liegt in Trümmern, ein beträchtlicher Teil seines Territoriums ist verloren, seine Meere und Ozeane sind verloren. Seine männliche Bevölkerung ist dezimiert – verwundet oder tot. ICH WILL, DASS DIESER KRIEG ENDET!
Bessent warnt Selenskij vor Vorwürfen an US-Regierung
US-Finanzminister Scott Bessent hat den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij nach dessen Klagen, wonach Washington die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt habe, vor Falschaussagen gewarnt. Zuvor hatte Selenskij in einem Interview an den Fernsehsender NBC behauptet, dass die Entscheidung über die Einschränkungen im Betrieb von Starlink von der US‑Regierung ausgegangen sei. In einem separaten Interview an den NBC sagte Bessent: "Präsident Trump und Außenminister Rubio haben kategorisch gesagt, dass niemand in der Trump-Administration das getan hat. Und ich denke, es ist sehr gewagt von Präsident Selenskij, solche Anklagen zu erheben." In Bezug auf die Frage nach einem Ausfall von Starlink in der Ukraine in den jüngsten Tagen betonte Bessent: "Ich weiß nichts davon, doch wir waren sehr deutlich. Präsident Selenskij sollte sehr sorgfältig sein, Aussagen zu machen, die nicht wahr sind."
Selenskij: "Gebt uns einfach Starlink zurück!"
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über anhaltende Einschränkungen in der Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink durch sein Militär. In einem Interview an den Fernsehsender NBC forderte er: "Gebt uns einfach Starlink zurück!" Selenskij behauptete zudem, dass die Entscheidung über die Einschränkungen von Starlink von der US-Regierung ausgegangen sei: "Die Ansage kam von der Regierung. Ich weiß nicht, von wem, von wem im Kabinett und so weiter. Das war eine Ansage von der amerikanischen Regierung, die Geschwindigkeit zu drosseln. SpaceX hat das technisch umgesetzt.
Kiew verhandelt mit USA über Starlink-Einschränkungen
Die ukrainische Regierung verhandelt mit Washington und dem Unternehmen SpaceX über die Aufhebung von Einschränkungen bei der Nutzung des Satellitennetzerks Starlink, berichtet Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow. In einem Interview an Associated Press sagte Beskrestnow, dass die Ukraine ein eigenes "Paket" des Kommunikationssystems Starshield, das über keine Einschränkungen verfügt, oder die Aufhebung bestehender Einschränkungen erreichen wolle. Parallel dazu suche Kiew nach Alternativen für den Fall eines Verlusts des Zugangs zu Starlink. In Frage kommen dabei Satellitennetzwerke Leo von Amazon oder OneWeb. Zuvor hatte der ehemalige Vize-Verteidigungsminister der Ukraine, Sergei Sternenko, eine Einschränkung im Betrieb von Starlink gemeldet. Laut seinen Angaben sei die Verbindung bei Geschwindigkeiten von erst 160 Kilometer pro Stunde, später bei 60 Kilometer pro Stunde ausgefallen, was die Koordination beim ukrainischen Militär erschwerte.