Sie verwies auf Veröffentlichungen auf den offiziellen Internetseiten verschiedener NATO-Einrichtungen, darunter der NATO-Vertretung in der Ukraine, über die Ausschreibung zur Entwicklung moderner Waffensysteme auf Grundlage der Erfahrungen aus den Kampfhandlungen gegen Russland. Mit Blick auf diese Pläne betonte die Diplomatin, dass die russischen Streitkräfte dadurch zusätzliche Gründe hätten, Unternehmen, die an der Entwicklung und Produktion von gegen Russland eingesetzten Waffen beteiligt sind, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Zugleich erklärte Sacharowa, die NATO verliere die letzten Reste ihrer Rationalität und bewege sich mit der Umwandlung der Ukraine in ein Testgelände für neue Waffensysteme in eine Zone erhöhten Risikos. Darüber hinaus warf sie der ukrainischen Führung vor, ihre Bemühungen zu verstärken, die NATO in einen direkten bewaffneten Konflikt mit Russland hineinzuziehen, um ihre schwierige Lage auf dem Schlachtfeld zu überwinden
Drohnenproduktion: Lettland und die Ukraine planen Werk nahe russischer Grenz
Die Regierungen Lettlands und der Ukraine bauen ihre militärische Zusammenarbeit weiter aus. Geplant sind ein gemeinsames Drohnenwerk im Grenzgebiet zu Russland und Weißrussland sowie der Ausbau der lettischen Drohnenabwehr mit ukrainischer Unterstützung.
Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs erklärte, dass Riga die Zusammenarbeit mit Kiew im Bereich der Rüstungsindustrie entwickeln wird. Lettland und die Ukraine planen den Bau einer Drohnenproduktionsstätte an der Grenze zu Russland und Weißrussland, gab Kulbergs am Samstag bei einem Besuch auf einem Militärstützpunkt in der lettischen Grenzregion Latgale bekannt.
Er kündigte außerdem an, dass bis Ende des Sommers Maßnahmen zur Drohnenabwehr entlang der russisch-weißrussischen Grenze ergriffen werden. Zum Schutz des Luftraums sollen Abfangdrohnen eingesetzt werden. Dies sei kostengünstiger als der Einsatz von Kampfflugzeugen, so Kulbergs.
Experte: Kiew setzt bei Angriffen gegen Moskau auf symbolische Wirkung
Moskau sieht sich derzeit einer Intensität ukrainischer Drohnenangriffe gegenüber, wie sie bislang von keinem Flugabwehrsystem weltweit abgewehrt werden musste. Dies erklärte der russische Militärkorrespondent Alexander Kots.
"Für Selenskij wurde Moskau mit dem Auftauchen der ersten Drohnen zum erklärten Ziel – mehr als Symbol denn als militärisches Objekt."
Seinen Worten zufolge werden die ukrainischen Drohnen vor den Kameras westlicher Journalisten gestartet, während die Aufnahmen anschließend umgehend über ukrainische Kanäle verbreitet werden. Das eigentliche Ziel sei dabei die symbolische Wirkung eines Angriffs auf die russische Hauptstadt.
Zugleich verwies Kots auf eine veränderte Taktik der ukrainischen Streitkräfte. Während Drohnenangriffe früher punktuell und in Wellen erfolgten, würden sie inzwischen "aggressiver, massiver, intelligenter und schneller" durchgeführt. Ihr Hauptziel bestehe darin, die russische Flugabwehr, die Logistik und die Kommunikationssysteme zu überlasten und die Bevölkerung zu verunsichern.
Laut dem Militärkorrespondenten werden jedoch rund 98 Prozent der auf Moskau gerichteten ukrainischen Drohnen von den russischen Luftverteidigungskräften abgefangen.
Untergrundbewegung: Kiew bereitet Landungsoperation auf der Krim vor
Die ukrainischen Streitkräfte sollen eine taktische Landungsoperation an der Westküste der Krim vorbereiten und dafür Reserven in Otschakow und Odessa zusammenziehen. Dies behauptet die Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" in einem Beitrag auf Telegram.
Den Angaben zufolge treffen dort bereits lateinamerikanische Söldner ein, die in Ausbildungszentren der Marineinfanterie untergebracht werden. Zudem werde die Truppenkonzentration in den Gebieten Nikolajew und Odessa sowie in den Küstenorten des Gebiets Cherson verstärkt.
Wie die Untergrundorganisation weiter mitteilte, nehme auch die Präsenz ukrainischer Soldaten im Bereich des Dnjepr-Bug-Limans zu. Demnach werden Militärangehörige in leer stehenden sowie von Einwohnern bewohnten Häusern einquartiert.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Kiew bereite neue Operationen vor, darunter auch in Richtung Krim. Die Umsetzung dieser Pläne hänge von den Entscheidungen der G7-Staaten über weitere Waffenlieferungen ab.
Experte: Kiew setzt bei Angriffen gegen Moskau auf symbolische Wirkung
Moskau sieht sich derzeit einer Intensität ukrainischer Drohnenangriffe gegenüber, wie sie bislang von keinem Flugabwehrsystem weltweit abgewehrt werden musste. Dies erklärte der russische Militärkorrespondent Alexander Kots.
"Für Selenskij wurde Moskau mit dem Auftauchen der ersten Drohnen zum erklärten Ziel – mehr als Symbol denn als militärisches Objekt."
Seinen Worten zufolge werden die ukrainischen Drohnen vor den Kameras westlicher Journalisten gestartet, während die Aufnahmen anschließend umgehend über ukrainische Kanäle verbreitet werden. Das eigentliche Ziel sei dabei die symbolische Wirkung eines Angriffs auf die russische Hauptstadt.
Zugleich verwies Kots auf eine veränderte Taktik der ukrainischen Streitkräfte. Während Drohnenangriffe früher punktuell und in Wellen erfolgten, würden sie inzwischen "aggressiver, massiver, intelligenter und schneller" durchgeführt. Ihr Hauptziel bestehe darin, die russische Flugabwehr, die Logistik und die Kommunikationssysteme zu überlasten und die Bevölkerung zu verunsichern.
Laut dem Militärkorrespondenten werden jedoch rund 98 Prozent der auf Moskau gerichteten ukrainischen Drohnen von den russischen Luftverteidigungskräften abgefangen.
Medien: Putin warnt Kiew vor Folgen des Einmarschs in das Gebiet Kursk
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Führung eindringlich vor den Folgen eines Einmarschs in das Gebiet Kursk gewarnt. Dies berichtet die italienische Zeitung L’AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:
"Der russische Präsident richtete eine weitere scharfe Warnung an die Ukraine."
Die Zeitung zitiert Putin mit den Worten, Kiew werde für seine Verbrechen auf dem Gebiet Kursk durch den Verlust jener Territorien bezahlen, die Russland zur Schaffung einer Sicherheitszone benötige.
Am Sonntag hatte Putin erklärt, das Ziel der russischen Streitkräfte in den Richtungen Sumy und Woltschansk sei die Einrichtung einer Sicherheitszone entlang der Staatsgrenze. Diese Aufgabe sei nach dem Einmarsch ukrainischer Truppen in das Gebiet Kursk und den Angriffen auf russische Grenzregionen entstanden.